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| Wir über uns - Die Geschichte |
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Die Geschichte des Schardt Verlags seit seiner Gründung im März 1998 war in den ersten fünf Jahren durch eine stetige Erweiterung des Buchprogramms, durch Erhöhung der Umsatzzahlen und einer verstärkten Aufmerksamkeit durch die Medien gekennzeichnet. Veröffentlichte der Verlag im ersten Jahr gerade mal sieben Bücher, so waren es 1999 schon 14 und 2000 bereits 24. Bei zwei Titeln pro Monat blieb es aber nicht: 2001 und 2002 wurden 36 und ab da 48 Bücher pro Jahr herausgebracht. Möglich wurde dies einerseits, weil zunächst vor allem die regionale Presse die Publikationen mit Aufmerksamkeit und meist mit Wohlwollen begleitete, später gab es dann auch den einen oder anderen Bericht in den überregionalen Zeitungen, etwa der Süddeutschen Zeitung oder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung , aber auch im Radio, Fernsehen und der Fachpresse. Die nötigen Kontakte hierzu wurden u. a. auf der Frankfurter und Leipziger Buchmesse geknüpft, wo der Verlag vom Gründungsjahr an regelmäßig seine Bücher ausstellte. Entsprechend dieser Entwicklung stiegen auch die Umsätze. Bestand der Verlag im Gründungsjahr 1998 personell lediglich aus dem Verleger und einer Auszubildenden – beide hatten ganz nebenbei noch das gesamte Programm des Igel Verlags zu betreuen –, konnten 2000 und 2001 je eine Volontärin eingestellt und zwei freie Mitarbeiter beschäftigt werden. Da das Verlagsbüro am Rauhehorst zu klein geworden waren, übersiedelte der Verlag fünf Jahre nach der Gründung im August 2003 in größere Räume im Bürokomplex Ökozentrum an der Uni Oldenburg. Die Gründungsphase war damit endgültig abgeschlossen.
Mit dem Umzug und der Einstellung einer weiteren Lektorin wurde das Verlagsprogramm auf das noch heute gültige Volumen von knapp sechzig Titeln pro Jahr erhöht. Hierbei soll es in Zukunft auch bleiben. Die zweite Phase des Verlags (2003 bis 2008) war aber nicht nur durch diese Stabilisierung des Titelaufkommens bei gleichzeitiger Umsatzsteigerung geprägt, sondern vor allem durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, durch Erhöhung der Auflagen und der Etablierung von „Hausautoren“. So publizierten Krimiautoren wie Walther Hohenester (4 Titel), Martin W. Brock (4), Hartmut Rißmann (7) und Gérard Schwyn (7) oder Herbert Piefke (4), Johanna H.-Huiffner (7) oder Markus Fritsche (6) seit Jahren ihre Werke nur noch im Schardt Verlag. Undenkbar wäre die Geschichte des Verlags ohne Dr. Paul Kappler, der nicht weniger als 22 Bücher hier veröffentlichte. Die besondere Treue der Autoren zu ihrem Verlag ist für die Mitarbeiter der wichtigste Anreiz für ihre oft sehr umfangreiche Arbeit. Für die Autoren mag ein Reiz darin liegen, dass der Verlag seit seiner Gründung inhabergeführt ist und die Bücher überdurchschnittlich lange präsent hält, bei Stammautoren sogar ohne zeitliche Begrenzung.
Mit der Übergabe des Schardt Verlags vom Gründer an seine langjährige Mitarbeiterin Renée Repotente am 1.4.2008, genau zehn Jahre nach der Gründung, beginnt die dritte Phase des Verlags. Zu diesem Zeitpunkt zählt der Verlag fünf feste und fünf freie Mitarbeiter. Von den bis dahin publizierten knapp 500 Büchern sind nahezu 400 noch lieferbar, teils in 3., 5. oder 8. Auflage. „Bewährtes soll bleiben“, so die neue Inhaberin in einem Zeitungsartikel, „aber für Innovationen soll auch Raum sein.“ Nachzulesen ist das ganze Interview zur Übergabe hier; über die historische Entwicklung des Verlagsprogramms ist mehr unter Das Profil zu erfahren.
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